Lerntherapie bei LESE-RECHTSCHREIB-SCHWÄCHE und Dyskalkulie


Lerntherapie bei LESE-RECHTSCHREIB-SCHWÄCHE           und Dyskalkulie Lerntherapie bei LESE-RECHTSCHREIB-SCHWÄCHE           und Dyskalkulie
Lese-Rechtschreib-Schwäche und Dyskalkulie gehen sehr oft mit unterschiedlichen psychischen Problemen im emotionalen Erleben und Verhalten der Kinder einher, u. a. Ängstlichkeit, Traurigkeit und verringerte Aufmerksamkeit. Im Einzelsetting der Lerntherapie lassen sich die betroffenen Kinder am Besten fördern, weil individuell auf sie eingegangen werden kann und auch die psychischen Belastungen aufgegriffen werden können.

Es gibt nicht „die LRS“ oder „die Dyskalkulie“, denn sie sind so individuell und verschieden wie jedes Kind und jeder Jugendliche selbst. Deshalb ist es in diesen Zusammenhang entscheidend, dass genau diagnostiziert wird, welcher Teil des Verständnisses betroffen ist und gefördert werden muss.

Lese-Rechtschreib-Schwäche
Während der Grundschulzeit besteht eine enge Beziehung zwischen der phonologischen Bewusstheit und den Leistungen im Lesen und Rechtschreiben.
Ein wissenschaftlich fundierter Test für das Grundschulalter gibt Auskunft, welche Bereiche betroffen sind.

Das Verfahren besteht aus insgesamt 74 Aufgaben, die in 7 Subtests unterteilt sind.
  • Pseudowort-Segmentierung
  • Vokalersetzung
  • Restwortbestimmung
  • Phonemvertauschung
  • Lautkategorisierung
  • Vokallängenbestimmung
  • Wortumkehr

Dyskalkulie
Zahlen werden in unterschiedlichen Bereichen des Gehirns verarbeitet. Deshalb ist auch hier wichtig, dass man weiß, was betroffen ist, um gezielt zu fördern. Auch hier gibt ein wissenschaftlich fundierter Test Auskunft. Er erlaubt eine globale Einordnung der mathematischen Kompetenzen sowie eine Analyse von Stärken und Schwächen auf Untertestebene. Das Aufgabenspektrum reicht von den Grundrechenarten über das Erkennen geometrischer Figuren oder Kopfrechenaufgaben bis hin zu kurzen Sachaufgaben.

Um Vergleichbarkeit herstellen zu können, wird der Test in einem bestimmten Zeitfenster durchgeführt:
1. Ende erstes oder Anfang zweites Schuljahr
2. Ende zweites oder Anfang drittes Schuljahr
3. Ende drittes oder Anfang viertes Schuljahr

Falls Sie festgestellt haben, dass Ihr Kind in einem dieser Bereiche im Vergleich zu den Mitschülern Schwierigkeiten hat, ist es entscheidend, dass frühzeitig mit der Förderung angefangen wird. Sprechen Sie mich an, wenn Sie dies wissenschaftlich fundiert testen lassen möchten.